Home-Office: Der Streit um das Arbeiten von zuhause – FH Krems in karriere.at

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Ein Artikel von Heike Frenner vom 17. März 2014 auf karriere.at.

Home-Office. Meist heiß begehrt und erwiesenermaßen ein Vorteil für beide Seiten: Arbeitnehmer- und geber. Dennoch sorgt das Thema häufig für Diskussionen oder Unmut. Im Gespräch verraten Experten, weshalb die Möglichkeit zu Home-Office allen etwas bringt. Zwei Betroffene erzählen zudem, wie sie die Arbeit von zu Hause aus erleben. Bonus: Wertvolle Argumente für Arbeitnehmer, die gerne im Home-Office arbeiten würden.

Machst du es dir zuhause gemütlich?

“Ah, Home-Office. Das heißt, du machst es dir heute wieder zu Hause gemütlich?” Kommentare wie diese können schon ärgern und sind vor allem eines: kontraproduktiv. Denn sie stellen Home-Office als gemütliche und vor allem unproduktive Auszeit dar. Und das sollte nun wirklich nicht sein. Denn das ortsunabhängige Arbeiten hat, wie Michael Bartz, New World of Work-Experte der FH Krems betont, mehrere eindrucksvolle Vorteile. Für alle Beteiligten. Voraussetzung: Es wird richtig gemacht.

“Das beeinflusst die Karrieren”

“Für die Mitarbeiter gibt es zwei große Vorteile. Das eine ist die Zeitersparnis, die der Wegfall des Pendelnsbedeutet. Dadurch kommt es zu einem Gewinn an Lebensqualität, an Erholungszeit und auch Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation, wenn man nicht gezwungen wird, jeden Tag zu pendeln”, so Bartz. Und dies betrifft nicht wenige – die Folgen jedoch sind enorm und weitreichend. “In Österreich gibt es über zwei Millionen Familien mit Kindern, wo ein Elternteil (meistens die Frauen) beruflich zurückstecken muss, da es sich zeitlich nicht anders ausgehen würde. Viele arbeiten Teilzeit und sagen, sie würden gerne mehr tun, wenn sie teilweise von zuhause aus arbeiten könnten. Und das beeinflusst natürlich die Karrieren.” Aber nicht nur für Familien mit Kindern kann das flexible Arbeiten eine enorme Erleichterung sein. “Das Thema der Pflege ist eines, das in den nächsten Jahrzehnten noch massiv auf uns alle zukommen wird. Darauf müssen wir vorbereitet sein”, betont Bartz.

63 Prozent der Arbeitnehmer sagen: “Super Sache”

Wie aber steht es aktuell um das Thema Home-Office? karriere.at wollte es wissen und hat seine User per Online-Umfrage gefragt. Das Ergebnis spricht eine klare Sprache: Die eindeutige Mehrheit der Arbeitnehmer befürwortet dieses, auf Arbeitgeberseite ist eine, sagen wir, deutliche Zurückhaltung spürbar. Nun zu den Ergebnissen: Konkret sehen 63 Prozent der 644 befragten Arbeitnehmer Home-Office als “Super Sache”, 22 Prozent stehen dem eher positiv gegenüber. Insgesamt 15 Prozent der Arbeitnehmer sehen diese Arbeitsform als Problemstifter.

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